Spanien

Santiago de Compostela

Am Jakobsweg entstand Europa!
Folgen Sie uns von den Pyrenäen bis zum Ende der Welt.
Geistliche Reisebegleitung: Pfr. i.R. Norbert Geiger

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Der berühmte Wallfahrtsort liegt im äußersten Westen Europas, im galizischen Finisterre, dort, wo für den Menschen des Mittelalters die bekannte Welt aufhörte und der geheimnisvolle, unerforschte Atlantische Ozean begann.
Santiago de Compostela machte Rom und Jerusalem Konkurrenz. Pilger aus der gesamten christlichen Welt strömten hier zusammen. Jahrhunderte lang pilgert ein Heer von Menschen nach Compostela, um am Grab des Apostels Jakobus, des Schutzpatrons Spaniens, zu beten. Bis heute ist der Zustrom der Pilger in diesen Wallfahrtsort nie abgebrochen. Dieser alte Pilgerweg wird als erste Kulturstraße Europas bezeichnet und durch die Beschäftigung bedeutender Baumeister und Künstler bei der Errichtung von Kirchen, Klöstern, Kapellen und Hospizen, wurde gleichsam die Geburtsstunde der abendländischen Kultur eingeleitet.
Von der UNESCO wurde Santiago zum universellen Erbgut der Menschheit erklärt und mit dem Titel Kulturhauptstadt Europas ausgezeichnet.

1. Tag: Entlang dem französischen Jura in`s Burgund
Die Anreise erfolgt über Darmstadt und Karlsruhe, zum deutsch/französischen Grenzübergang bei Mühlhouse.
Besancon, Beaune und die Weinberge des Burgund begleiten uns auf dem Weg zum Wallfahrtsort Paray-le-Monial, wo Sie mit der Basilika du Sacré-Coeur eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Burgunds bewundern und die Reliquien der heiliggesprochenen Nonne Marguerite-Marie-Alacoque verehrt werden.

2. Tag: Paray-le-Monial - Le Puy - Albi
Über die Hochfläche des Mégal mit ihren kleinen Vulkanbergen, erreichen wir Le Puy. Die Bischofsstadt, welche von ihrer Kathedrale beherrscht wird, ist seit jeher Sammelplatz der Jakobspilger. Hier besuchen wir die berühmte Wallfahrtskirche und Kathedrale Notre-Dame und gelangen, auf wunderschön angelegter Strecke, schließlich in die schöne ziegelrote Stadt am Tarn, nach Albi, zum bewährten 3***-Hotel.

3. Tag: Albi - St-Jean-Pied-de-Port - Roncesvalles - Pamplona
In Albi werden Sie heute in das Reich der Kunst geführt. Sie besichtigen die wuchtige Kathedrale Ste-Cecile, welche mehr Festung als Kirche ist.
Die Hügel des Armagnac zur rechten und Pyrenäen zur linken, führt der Reiseweg nach St-Jean-Pied-de-Port, zur französisch/-spanischen Grenze bei Valcarlos.
Wir überqueren den Pass von Roncesvalles. Nach dem Rolandslied der Schauplatz, wo der Paladin Roland und seine Gefährten ums Leben kamen. Sie sehen die Wallfahrtskirche, die nach der Überlieferung von Karl d. Gr. als Grab für Roland erbaut worden sein soll. Im schönen 4****-Hotel, im Zentrum von Pamplona, wohnen Sie für 1 Nacht.
Wanderung: Roncesvalles bis zum Frankendorf Espinal (Gehzeit: 2 Stunden).

4. Tag: Pamplona - Burgos
Über die Puerto del Perdón, besuchen wir das oktogonale Totenkirchlein Eunate, ein Kleinod mitten im Feld.
In Puente la Reina vereinen sich alle vier Wege zum "Camino", dem Weg nach Santiago de Compostela.
In Santo Domingo de la Calzada, sehen Sie die Kathedrale mit dem Grab des heiligen Dominikus und in San Juan de Ortega, inmitten der Einsamkeit der Oca-Berge, besuchen wir das Kloster aus dem 11. Jahrhundert.
Das Tagesziel bildet die berühmte Hauptstadt Burgos, wo Sie in unserem schönen 4****-Hotel, nahe der Kathedrale Ihr Zimmer beziehen.
Heute haben Sie Gelegenheit zum Besuch der Kathedrale, ein bedeutendes Monument, von großartigen Ausmaßen, eine der schönsten und würdevollsten Kathedralen des Landes.
Wanderung: Wir wandern von Enériz im Tal, nach Eunate und über Obanos nach Puente la Reina zu (Gehzeit ca. 2,5 Std.).

5. Tag: Burgos - León

Die Fahrt führt heute in die Meseta. In Fromista sehen Sie die schöne Kirche San Martin.
Der Reiseweg führt weiter, zu der im innerspanischen Hochland gelegenen Bischofsstadt León, einer der bedeutendsten Städte auf dem Pilgerweg. Hier sehen Sie, mit der Kathedrale Santa Maria de Regla, eines der hervorragendsten Werke auf spanischem Boden. Das harmonische Innere ist durch die Lichtwirkung der 230 bis zu 12 m hohen Maßwerkfenster von unvergleichlicher Schönheit. Auch die Wandmalereien im Kreuzgang werden Sie bewundern. Im Zentrum von León wohnen Sie im schönen 4****-Hotel.
Wanderung: Durch die Meseta Villalcázar de Sirga - Carrión de los Condes (ca. 2 Stunden).

6. Tag: León - Sarria - Portomarin
Nach einem kurzen Stopp bei der modernen Wallfahrtskirche Virgen del Camino und in der alten Bischofsstadt Astorga, durchqueren wir das Gebiet der sogenannten Maragateria.
Eine wichtige Strecke auf dem Pilgerweg: Der Aufstieg über den Rabanal-Pass führt zum wohl beliebtesten Kreuz am Pilgerweg, dem 1504 m hoch gelegenen Cruz de Hierro. Unter dem Pilgerkreuz häufen sich die Steine, die Jakobspilger hier niederlegen.
Im verträumten Villafranca, besuchen wir die Jakobskirche und in Cebreiro, die Kirche La Real, das älteste Monument auf dem Jakobsweg.
Ins Tal zurückgekehrt zieht unser Reiseweg, über Sarria, nach Portomarin.
Wanderung: Foncebadon - Cruz de Hierro (Gehzeit ca. 2,5 Std.).
Wanderung: Sarria - Barbedelo - Mouzos (2 Std.).

7. Tag: Portomarin - Santiago de Compostela
Schon heute sind Sie Gast beim feierlichen Pilgergottesdienst. Danach haben Sie Gelegenheit Santiago de Compostela, den berühmtesten spanischen Wallfahrtsort, mit seinen von Kirchen, Klöstern und arkadenumsäumten Gassen reiche Stadt kennenzulernen.

8. Tag: Ausflug zum Kap Finisterre
Der Tagesausflug zum Kap Finisterre, wird von Hügeln mit Kiefern- und Eukalyptuswäldern und dem Ausblick auf die Rias und bizarr geformte Granitfelsen bestimmt. Beim Kap Finisterre, dem sog. "Ende des Landes", dem durch eine  Landzunge mit dem Festland verbundenen felsigen Vorgebirge, das den westlichsten Punkt Spaniens bildet. Hier können Sie vom Leuchtturm den kahlen Hang zum Meer hinabsteigen, doch meist toben die Winde und die weiße Gischt spritzt hoch über die Granitböschungen.
Anschließend besuchen wir die kleine Kirche Santa Maria de Finibus Terrae und folgen der aussichtsreichen Küstenstraße, nach Muros, einem gepflegten, reichen Fischerort, mit malerischen Arkadenhäusern. Hier offeriert man Ihnen alle Köstlichkeiten des Meeres.
Wir durchqueren den Seehafen Noia auf dem Weg nach Padrón, dem ehemals wichtigsten Pilgerhafen für Wallfahrer, die von England, Skandinavien oder den Hansestädten den Seeweg gewählt hatten. Im Ortsteil Padrón wird in der Pfarrkirche der Fels verehrt, an dem das Schiff mit dem Leichnam des Jakobus festmachte.

9. Tag: Santiago de Compostela

10. Tag: Santiago de Compostela - Entlang der Küste nach Asturien
Der heutige Reiseverlauf erschließt uns die großartige Küstenlandschaft vom ehemaligen Fürstentum Asturien, zu der an einer von Hügeln umkränzten malerischen Bucht, an der spanischen Nordküste gelegenen Hafenstadt Santander, welche wegen des milden Klimas als Seebad gerne besucht wird. Sie wohnen im 4****-Hotel, nur wenige Gehminuten vom prächtigen Strand entfernt.

11. Tag: Santander - Brive la Gaillarde
Entlang dem Golf von Biskaya, an dessen Felsen der Atlantik brandet, durchqueren wir die Landschaft der sogenannten Landes und das Weinbaugebiet  der berühmten Bordeaux-Weine. Durch die wegen ihrer Trüffel bekannte Landschaft des Perigord, führt der Reiseweg nach Brive, zu unserem bewährten 3***-Hotel.

12.Tag: Vom Perigord über Vichy, nach Autun im Burgund
Das von zahlreichen ehemaligen Vulkankegeln überragte malerische Bergland der Auvergne bildet das Panorama unseres Reiseweges Richtung Clermont Ferrand. Im berühmten Heilbad Vichy  genießen Sie einen Aufenthalt im Quellenpark, einer von Wandelhallen begleiteten Promenadenanlage.
Die letzte Übernachtung erfolgt im südwestlich von Dijon, im malerisch über dem linken Flussufer gelegenen Bischofsstädtchen Autun. Hier wohnen Sie im 3***-Hotel im Zentrum.

13. Tag: Bequeme Rückreise
Der Einstieg in die Rückreise führt durch das weinberühmte Bergland,  dessen feurige Burgunderweine dem ganzen Gebiet seinen Namen gegeben haben, über Mühlhausen, in die Heimat und unsere mittlerweile 14. Santiago-Reise findet ihren Abschluss.