Deutschland

Weltstadt Berlin

Sie wohnen im 4****MARITIM-proArte-Hotel im Herzen Berlins
mit großem Besichtigungsprogramm und Pfr. Uwe Nimbler!

Diese Reise als PDF runterladen

Berlin tut gut“, war ein Slogan mit dem das Stadtmarketing in den 80er Jahren warb. „Berlin tut weh“, setzte Reinhard Mey dagegen, und meinte damit den Zustand der Westberliner hinter einer Mauer auf einer Insel mitten in der DDR, die Spuren der zurückliegenden Kriege und die Erinnerung an das, was Berlin seither an Charme und Atmosphäre verloren hatte. Im Jahr 2018 ist die Mauer ebenso lange eingerissen, wie sie vorher gestanden hat: 28 Jahre.

Vielleicht hat niemals eine Stadt sich im Laufe eines kleinen Vierteljahrhunderts so verändert wie Berlin: Zwischen Gendarmenmarkt und Museumsinsel lebt das elegante, preußische Berlin wieder auf, der Potsdamer Platz ist Symbol für das zusammenwachsende, moderne Berlin geworden, rund um den ehemals so heruntergekommenen Bahnhof Zoo traut man sich zum ersten Mal, in die Höhe zu bauen und der Rest gilt inzwischen einfach als „hip!“. Die Narbe, die der ehemalige Todesstreifen durch die Stadt zog, ist fast verheilt, oder doch zumindest geschickt überschminkt mit neuen Straßen, Plätzen, Hotels, Geschäften, Wohnungen – Orte, die heute an Lebendigkeit kaum zu überbieten sind und wo dennoch die wechselhafte Geschichte der vergangenen Jahrhunderte auf engstem Raum so deutlich spürbar wird, dass man sich ihr nicht entziehen kann.

 

1. Tag: Anreise nach Berlin

Sie erreichen Berlin am Nachmittag und beziehen Ihr Zimmer im modernen 4*-Hotel Maritim proArte, an einer der Hauptschlagadern Berlins, der bekannten Shoppingmeile Friedrichstraße.

Somit sind Sie direkt inmitten der Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten. Die Prachtstraße Unter den Linden, Brandenburger Tor und der Reichstag sind nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt.

 

2. Tag: Ganztägige Stadtrundfahrt „Berlin, ick liebe Dir!“

Heute entdecken wir Berlin ganz gemütlich mit dem Bus. Einen ganzen Tag lang mit kleinen Spaziergängen zwischendurch und mit einigen Bezirken, die sich um die alte Mitte herum gruppieren.

Wie wäre es mit einem Glas Prosecco im berühmten KaDeWe, bevor es weiter geht durch das Botschaftsviertel, vorbei am Checkpoint Charlie zum längsten verbliebenen Stück Berliner Mauer an der East-Side-Gallery? Städtebauliche Prestigeprojekte der DDR wie die Karl-Marx-Allee und der Alexanderplatz, aber auch das Nikolaiviertel und die Gegend um den Rosa-Luxemburg-Platz lassen den „alten Osten“ noch einmal lebendig werden – und dessen Geschichte begann lange vor der DDR!

Am Nachmittag erreichen wir das pulsierende Kreuzberg mit dem noblen Chamissoplatz, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof und dem bunten, linksalternativen „SO36“, Zentrum der früheren Hausbesetzerszene, bevor wir unsere Rundfahrt mit einem Abstecher ins elegante Charlottenburg beschließen.

 

3. Tag: „Preußisches Berlin“ – von Unter den Linden zur Spandauer Vorstadt

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Gendarmenmarkt, unserem Ausgangspunkt für einen Themen-Stadtspaziergang „Preußisches Berlin“.

Über das stolze Forum Fridericianum des „Alten Fritz“ erreichen wir die Baustelle des alten Hohenzollern-Stadtschlosses, mit dessen Fertigstellung die Rekonstruktion der historischen Mitte abgeschlossen sein wird. Schon heute ist hier viel von der  verlorengegangenen  Atmosphäre der alten Hauptstadt Preussens und der Kaiserzeit wieder erlebbar.

Unweit von hier entdecken wir eine ganz andere Lebenswirklichkeit jener Zeit: in der sogenannten Spandauer Vorstadt, rund um die Hacke’schen Höfe, lebte „Otto Normalverbraucher“ des 19. Jahrhunderts: Arbeiter und Bürger, Katholiken, Juden und Protestanten, Schulen, Krankenhäuser, Korbflechter und Bürstenbinder, Essigfabrikanten, Schlachthäuser, Bäckereien und Kneipenwirte – die ganze Bandbreite bunter, glücklicher und prekärer Existenzen einer aufstrebenden Großstadt in deren Fahrwasser es galt, entweder zu schwimmen oder unterzugehen. Hinter den restaurierten Fassaden der Nachwendezeit erstrecken sich die berühmten Hinterhöfe, in denen damals wie heute das „Berliner Leben“ in seiner ganzen Vielfalt zu finden ist.

 

4. Tag: Gedenkstätte Berlin-Plötzensee, Gottesdienst und Wannsee-Wanderung

Erinnerungskultur wird in Berlin groß geschrieben. Nicht nur die Berliner Museen, sondern auch Denk- und Mahnmale, Stätten aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus konfrontieren uns allerorten mit einem düsteren historischen Erbe, aber auch mit Idealismus, Mut und Menschlichkeit von Einzelnen im Angesicht realer Bedrohung für Leib und Leben. Die Gedenkstätte Plötzensee steht beispielhaft für diese Orte, ebenso wie der Bendler-Block und die Blindenwerkstatt Otto Weidt. Im Anschluss feiern wir einen Gottesdienst in der Kirche Maria Regina Martyrum.

Wer anschließend Lust hat auf ein gemeinsames Mittagessen und eine anschließende Wanderung, der fährt mit uns in den wohl grünsten Teil Berlins im äußersten Südwesten.

Nach einem Aufenthalt in einem der Waldgasthäuser am Wannsee (Mittagessen nach Karte) führt uns ein etwa sechs Kilometer langer Weg am Ufer entlang zur Villenkolonie Alsen. Dazu gehört nicht nur das berüchtigte Haus der Wannseekonferenz, sondern auch Villen berühmter Berliner, wie der des Malers Max Liebermann oder der Schokoladendynastie Fassbender und Rausch.

Vom S-Bahnhof Wannsee können wir anschließend ohne Umstieg zum Hotel zurückfahren oder bei schönem Wetter noch einen kleinen Stopp nebenan in Lorettas Biergarten einlegen.

Wer nicht wandern möchte, kann den Nachmittag in Berlin verbringen. Vielleicht erholen Sie sich im Wellnessbereich des Hotels und lassen in der Sauna den Alltag hinter sich oder wer es lieber aktiv mag, trainiert im Fitnessbereich (fakultativ ca. € 5,-).

 

5. Tag: Potsdam: Park Sanssouci

Heute Vormittag können Sie noch ein Stück deutsche Geschichte erleben. Wir fahren über die Glienicker Brücke, die vor allem bekannt wurde durch den Agententausch in den 50er und 80er Jahren. Jenseits der Brücke beginnt Potsdam, wo einfallsreiche Architekten und Landschaftsplaner im Auftrag der Könige über 200 Jahre hinweg eine Ansammlung von Schlössern, Palästen und Gärten schufen, die in Europa ihresgleichen sucht.

Ehe wir die Rückreise antreten, erleben wir bei einem Spaziergang durch den Park Sanssouci das wohl berühmteste Beispiel für das friderizianische Rokoko, wo der alte Fritz sich “ohne Sorge” von seinen königlichen Pflichten erholen konnte und wenigstens zeitweise sein konnte, was er eigentlich werden wollte: ein Philosoph. 

Danach erfolgt die Rückreise.

Berlin, ick seh dir wieder!